"Teil 28"
Er hatte immer noch keine Ahnung, wo er
sich eigentlich befand. Die Dunkelheit war beinah undurchdringlich.
Nur ein schmaler Lichtstreif unter der einzigen Tür zu diesem Raum
linderte die Finsternis um einen Hauch. Nachdem er seine Benommenheit
halbwegs überwunden hatte, hatte er begonnen, seine Umgebung zu
erkunden.
Der Raum, in dem er sich befand, war
etwa sechs mal sechs Meter groß und verfügte über einen einzigen
erkennbaren Zugang. Diese Tür war verschlossen und wirkte äußerst
massiv. Fenster gab es keine. Außer der Matratze, auf der er
aufgewacht war, schien das Gefängnis völlig leer zu sein. Nur ein
zusammengeknülltes Stück Papier lag auf dem kalten Beton-Fußboden.
Inzwischen saß er wieder auf dem Rand
seiner Matratze und hatte die Papierkugel in der Hand. Er faltete die
Kugel auf, strich das Papier glatt und fragte sich was es auf dem
Blatt zu lesen gab. War es leer, beschrieben oder bedruckt und wer
hatte es hier liegen lassen?
All diese belanglosen Fragen lenkten
ihn von der einen entscheidenden ab.
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