"Teil 33"
Er ließ sich wieder auf die Matratze
sinken und versuchte seine Gedanken zu ordnen. Es gab keinen Ausweg,
er hatte keine Ahnung wer ihn entführt hatte und wenn er Pech hatte,
würde er in diesem Raum sterben. Niemand außer seinem Entführer
wusste, dass er hier war. Seine Lage konnte kaum noch schlimmer
werden.
Stundenlang lag er da und starrte in
die Dunkelheit. Schwankend zwischen Verzweiflung und Wut. Irgendwann
war er eingeschlafen. Es war jedoch kein ruhiger, erholsamer Schlaf.
Er träumte davon in einem dunklen Gang
zu laufen. Irgend jemand verfolgte ihn. Er hatte nicht die geringste
Ahnung wer. Er wusste nur, dass er seinem Verfolger auf jeden Fall
entkommen musste.Sonst wäre das sein Ende.
Er rannte, lief immer wieder um Ecken.
Hatte keine Ahnung wo er sich befand. Er hörte die Schritte in
seinem Rücken. Plötzlich eine Hand auf seiner Schulter.
Mit einem Schrei schreckte er hoch.
Wieder nur Dunkelheit. Er brauchte eine Weile, bis er begriff, dass
er geträumt hatte. Einen weiteren Augenblick bis ihm klar wurde,
dass er nach wie vor in seinem Verlies war.
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